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Welttag der Fotografie 2026: 12 Ideen für Familienfotos

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Laura
Veröffentlicht am Jul 28, 2026
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Der Welttag der Fotografie 2026 ist am Mittwoch, dem 19. August. Das offizielle, freiwillige Motto lautet "HOME": Gemeint sein kann der Ort, an dem du aufgewachsen bist, dein Herkunftsland, dein heutiges Zuhause oder jeder Platz, der sich für dich nach Zuhause anfühlt.

Dieses Jahr gehört außerdem zu einer viel längeren Geschichte. Das französische Kulturministerium feiert 2026 und 2027 den 200. Geburtstag der Fotografie und rechnet dabei von den ersten dauerhaft fixierten Bildern aus den 1820er-Jahren.

Kurz erklärtAntwort
DatumMittwoch, 19. August 2026
Motto 2026"HOME" (freiwillig)
Warum der 19. August?Am 19. August 1839 wurde die Daguerreotypie öffentlich vorgestellt
Was ist 2026 besonders?Frankreich beginnt sein Programm zum Bicentenaire de la Photographie 2026-2027

Warum der Welttag der Fotografie am 19. August ist

Am 19. August 1839 wurde das Verfahren der Daguerreotypie bei einer Sitzung der französischen Akademie der Wissenschaften in Paris öffentlich vorgestellt. Eine Daguerreotypie erzeugte ein direktes Positiv auf einer versilberten Kupferplatte. Es gab kein Negativ, deshalb war jedes fertige Bild ein Einzelstück.

Die Vorstellung von 1839 und der 200. Geburtstag beziehen sich auf zwei verschiedene Punkte in der Geschichte. Das französische Jubiläum blickt auf die ersten dauerhaft fixierten Bilder zurück, die Nicéphore Niépce in den 1820er-Jahren schuf. Das Datum des Welttags der Fotografie erinnert dagegen an die spätere öffentliche Vorstellung von Daguerres Verfahren.

12 Fotoideen rund um das Zuhause

Du brauchst keine neue Kamera, keine perfekt eingerichtete Wohnung und auch kein gutes Wetter. Ein Handy, ein altes Familienalbum und eine Stunde reichen.

1. Fotografiere eine ganz normale Stunde zu Hause

Wähle eine gewöhnliche Stunde, vielleicht das Frühstück oder die Zeit vor dem Schlafengehen, und fotografiere, was wirklich passiert. Müslischalen, Socken auf dem Boden, jemand auf dem Sofa, das Licht über der Spüle.

Mache zehn bis fünfzehn Bilder, ohne vorher aufzuräumen. Bei Feiern wird ohnehin viel fotografiert. Wie ein gewöhnlicher Mittwoch aussah, gerät leichter in Vergessenheit.

2. Stelle ein altes Familienfoto nach

Suche ein älteres Familienbild und stelle es locker nach. Steht ungefähr dort, wo die Personen damals standen, übernehmt die grobe Pose und lasst die Unterschiede sichtbar.

Du musst keine identische Kleidung oder Einrichtung finden. Ein größer gewordenes Kind, ein umgebautes Zimmer oder ein verschwundener Baum gehören zum Vergleich. Bewahre das alte und das neue Bild zusammen mit den Namen und beiden Jahreszahlen auf.

3. Lass alle "Zuhause" in einem Bild zeigen

Gib die Kamera weiter und bitte jede Person, ein Foto davon zu machen, was Zuhause für sie bedeutet. Das kann ein Haustier, ein Fenster, die Lieblingstasse, der Blick aus dem Hochbett oder der Schuhhaufen neben der Tür sein.

Lenke die Antworten nicht. Speichere alle Bilder als kleine Serie, damit die verschiedenen Blickwinkel nebeneinanderstehen.

4. Mache einen Rundgang auf Augenhöhe eines Kindes

Gehe in die Hocke und fotografiere einige Räume aus der Höhe eines Kindes. Tischbeine füllen das Bild, Türklinken rücken nach oben und plötzlich wird die Unterseite eines Regals interessant.

Wenn ein Kind dabei ist, lass es den Weg bestimmen und fotografiere, worauf es zeigt. So hältst du das Zuhause aus seiner Perspektive fest und siehst vertraute Räume mit anderen Augen.

5. Befrage ein altes Foto

Wähle ein Bild, das Fragen aufwirft, und setze dich damit zu einem älteren Familienmitglied. Bitte um Erlaubnis, bevor du etwas aufnimmst. Wenn die Person keine Aufnahme möchte, könnt ihr trotzdem weiterreden.

Beginne mit vier Fragen: Wer ist auf dem Bild? Was passiert dort? Wo wurde es aufgenommen? Wann war das? Frage danach, was unmittelbar vor und nach dem Auslösen geschah. In diesen Antworten steckt oft genau das, was keine Bildunterschrift zeigen kann. Wenn die Person einverstanden ist, speichere die Aufnahme und eine einfache Abschrift zusammen mit dem Foto.

6. Fotografiere Hände bei der Arbeit

Halte Hände bei einer vertrauten Tätigkeit fest: beim Teigkneten, Fahrradreparieren, Einpflanzen, Zeichnen, Nähen oder Musizieren. Gehe nah genug heran, damit Bewegung und Werkzeug zu erkennen sind. Ein Gesicht muss nicht auf jedem Familienfoto erscheinen. Manchmal verraten eine Fähigkeit oder eine Gewohnheit ebenso deutlich, wer gemeint ist.

7. Erzähle eine Geschichte in neun Bildern

Wähle einen kleinen Vorgang und erzähle ihn in neun Aufnahmen. Ein Morgenspaziergang, ein Kuchen auf dem Weg in den Ofen oder die Reparatur eines platten Reifens genügt.

Die ersten drei Bilder zeigen den Ort und was gleich passieren wird. In der Mitte verändert sich etwas. Die letzten drei Bilder zeigen, wie es ausging. Vielleicht behältst du später nicht alle neun, aber die Begrenzung gibt jedem Bild eine Aufgabe.

8. Mache das Haustier zur Hauptfigur

Schenke einem Haustier zehn Minuten ungeteilte Aufmerksamkeit. Bleibe ungefähr auf seiner Augenhöhe und folge, statt zu dirigieren. Die Katze verfolgt einen Sonnenfleck. Der Hund hört einen Schlüssel in der Haustür. Das Kaninchen prüft ein heruntergefallenes Blatt. In zehn ruhigen Minuten kann eine kleine Geschichte entstehen, ganz ohne gestellte Pose.

9. Kehre an einen wichtigen Ort zurück

Besuche ein früheres Zuhause, ein Schultor, eine Bank, einen Garten oder einen Küstenabschnitt, der deiner Familie etwas bedeutet. Fotografiere den Ort, wie er heute aussieht, und stelle das neue Bild neben eine alte Aufnahme oder einen kurzen Text über das damalige Erlebnis.

Notiere den genauen Ort und das Datum. Wenn es die alte Ansicht nicht mehr gibt, fotografiere, was heute dort steht. Gerade die Veränderung gehört zur Geschichte.

10. Hole die Person vor die Kamera, die sonst fotografiert

In vielen Familien fehlt eine Person auf auffällig vielen Bildern, weil sie immer die Kamera hält. Nutzt den Selbstauslöser, stellt das Handy sicher auf oder tauscht für einen Nachmittag die Rollen. Auch ein beiläufiges Bild am Tisch zählt. Hauptsache, die Person, die sonst alle anderen festhält, kommt selbst vor.

11. Digitalisiere und beschrifte drei alte Abzüge

Wähle drei Papierfotos aus und scanne oder fotografiere sie bei gleichmäßigem Licht. Bewahre die Originale danach weiter auf. Das US-Nationalarchiv weist darauf hin, dass auch digitale Dateien verloren gehen können.

Ergänze die wichtigsten Angaben, solange sie noch jemand kennt: Wer, Was, Wo und Wann. Sichere die Dateien anschließend nach der 3-2-1-Regel des Archivs: drei Kopien auf zwei verschiedenen Speichermedien, davon eine Kopie an einem anderen Ort. Drei Fotos sind überschaubar genug, um das Vorhaben an einem Tag abzuschließen.

12. Mache aus einem Foto ein Bilderbuch

Wähle ein Bild und notiere vier Dinge: die Person im Mittelpunkt, den Ort, ein Problem oder einen Wunsch und das, was sich verändert hat. Damit steht bereits der erste Entwurf einer Geschichte.

Storique kann hochgeladene Fotos als Figurenreferenzen für ein personalisiertes illustriertes Bilderbuch verwenden. Du gestaltest und prüfst die Geschichte und kannst anschließend ein gedrucktes Exemplar bestellen. Die Artikel über die richtige Fotoauswahl für ein KI-Bilderbuch und das Bilderbuch aus Familienerinnerungen helfen bei der Vorbereitung. Du kannst auch der Storique-Anleitung folgen oder direkt dein personalisiertes Bilderbuch erstellen.

Wenn das Buch für jemand anderen gedacht ist, hilft der Ratgeber zu Geschenken, die eine Geschichte erzählen bei der Auswahl der passenden Erinnerung.

Wähle eine kleine Lieblingsserie aus

Am Ende wirst du vermutlich mehr Bilder haben, als du brauchst. Beschränke die kurze Auswahl auf 8 bis 12 Fotos.

Sortiere zuerst klare Fehlversuche aus: versehentlich verwackelte Bilder, geschlossene Augen und fast identische Aufnahmen, von denen eine deutlich besser ist. Markiere danach die Fotos, auf denen eine Person, ein Ort oder ein Moment zu sehen ist, den du später noch erklären möchtest.

Versuche, für jedes Bild einen Satz als Bildunterschrift zu schreiben. Wenn dir nicht einfällt, warum es wichtig ist, bleibt es im großen Ordner statt in der kleinen Auswahl. Die kurze Serie lässt sich später leichter wieder ansehen; im Gesamtordner darf der Rest bleiben.

Bewahre das Foto und seine Geschichte sicher auf

Digitalisierte Fotos lassen sich ansehen und teilen, ohne die Originale immer wieder anzufassen. Dauerhaft sicher sind sie dadurch noch nicht. Bewahre die Papierbilder auf und schütze die digitalen Kopien mit klaren Dateinamen, den wichtigsten Angaben und mehreren Sicherungen.

Ein gedrucktes Bilderbuch erfüllt eine andere Aufgabe. Es hält eine Fassung der Erinnerung fest, die ihr gemeinsam lesen könnt. Ein Archiv oder eine Datensicherung ist es nicht. Bewahre Ausgangsfotos, Aufnahmen und Notizen getrennt davon auf.

Häufige Fragen

Wann ist der Welttag der Fotografie 2026?

Der Welttag der Fotografie 2026 ist am Mittwoch, dem 19. August. Das Datum ist jedes Jahr gleich.

Wie lautet das Motto des Welttags der Fotografie 2026?

Die offizielle Seite nennt "HOME" als freiwilliges Motto für 2026. Gemeint sein kann ein Ort aus der Kindheit, das Herkunftsland, das heutige Zuhause oder jeder andere Platz, der für dich Zuhause bedeutet.

Warum findet der Welttag der Fotografie am 19. August statt?

Am 19. August 1839 wurde das Verfahren der Daguerreotypie bei einer Sitzung der französischen Akademie der Wissenschaften in Paris öffentlich vorgestellt. Eine Daguerreotypie ist ein direktes Positiv auf versilbertem Kupfer und entsteht ohne Negativ.

Brauche ich eine richtige Kamera?

Nein. Alle Ideen funktionieren mit dem Handy oder mit Fotos, die du bereits besitzt. Für dieses Projekt sind die Menschen, Orte und Geschichten wichtiger als die Ausrüstung.

Wie kann die Fotografie 2026 200 Jahre alt werden, wenn die Daguerreotypie erst 1839 vorgestellt wurde?

Die Daten bezeichnen unterschiedliche Meilensteine. Das französische Jubiläum 2026 und 2027 rechnet von den ersten dauerhaft fixierten Bildern aus den 1820er-Jahren. Der 19. August erinnert an die spätere öffentliche Vorstellung der Daguerreotypie im Jahr 1839.

Quellen